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Frauen mit schmerzenden Füßen wollen immer nur das Eine:

 

Ganz. Schnell. Wieder. Funktionieren.

 

Und du willst das wahrscheinlich auch – sonst wärst du nicht auf diese Seite aufmerksam geworden.

Du warst bestimmt schon beim Arzt, vielleicht auch beim Physiotherapeuten. Es geht dir alles nicht schnell genug oder du willst noch eine andere Meinung dazu haben.

Du stöberst im Internet. Entschlossen Tipps und Tricks zu finden, die dir weiterhelfen. Und was findest du? Du kannst es schon nicht mehr hören. Es reicht dir langsam:

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Jammern für Profis

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Jammern für Profis

 

eine Gebrauchsanleitung

 

Das Leben ist so ungerecht. Wieso werde ich mit Schmerzen bestraft? Warum sieht keiner, dass es mir schlecht geht? Hört das nicht mehr auf?

Alles Gründe weshalb wir jammern könnten. Jammern ist wie Tratschen und Lästern so schön süß und klebrig. Mit Suchtfaktor eben.

Ich glaube, schon unsere Ur-Urahninnen stärkten ihr Gemeinschaftsgefühl am Lagerfeuer, wenn sie über mickrige Jagdbeute lästerten. Über die Jahrtausende be-schwerten sich häufiger die Frauen als die Männer.

Gemütliches Festjammern hielt schon unsere Vorfahren in der Komfortzone fest. Gerade Frauen vermieden so die Konfrontation mit Problemen. Und ganz ehrlich, hat sich Jammern auch sehr erfolgreich als Strategie durchgesetzt, unliebsame Aufgaben von anderen übernehmen zu lassen. Weil es uns ja sooo schlecht geht.

Aber halt!

Jammern ist nicht mehr angesagt. Jammern bindet unsere Energie und hält uns am Boden. Taffe Frauen nutzen die Energie besser, um… oder ….

Und überhaupt ist Jammern so von gestern.

Ich lese häufig „Jammerfreie Zone“ oder Schluss mit Jammern. Es gibt sogar einen Aufruf von meiner geschätzten Mentorin Karin Wess, die zu Anti-Jammer-Tagen ermutigt.

 

Nur: Ich hab da eine andere Meinung.

Ich jammere gern und lustbetont.

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Unerhört: Dornwarzen

Dornwarzen

Dornwarzen?

Tritt sanfter auf

 

… Ätzen. Absterben. Dornwarzen bekämpfen. Vernichten. Vieh. Nervig. Hartnäckig. Epizentrum. Anderen anhängen…

Um was geht es hier?!?

Das ist das Vokabular, das wir im Zusammenhang mit Dornwarzen am Fuß gemeinhin gebrauchen. Es erinnert an Aufrüstung und Kampf. Sich ja nicht unterkriegen lassen.

Warzen sind fies – Ist das wirklich wahr?

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High Heels: 10 unterschätzte Vorteile

Hohe Absätze Vorteile

Bild: Karin Baumsteiger

 

High Heels – viel besser als ihr Ruf

 

Je höher der Absatz – desto niedriger der IQ?

Ehrlich, so hab ich bis vor ca. 5 Jahren getickt. Insgeheim war ich aber nur neidisch. Stöckelschuhträgerinnen haben mich mit meiner Härte konfrontiert. Als Selbstschutz hab ich sie allesamt in die Kategorie: „Weibchen“ und „schwach“ eingeordnet.

Rausgeholt hat mich Karin Baumsteiger – (Lebens)-Künstlerin, die ich bei der Holzbildhauerei kennen gelernt habe. Karin arbeitete ausgerechnet bei der VOGUE. Und irgendwann hat sie mich zu einer High Heel-Party eingeladen. MICH!?!

Wie von Zauberhand hat sich ein traumhaftes Paar Schuhe in Zitronengelb und Silber eingestellt. Schwindelerregend hoch. Einzig – laufen konnte ich damit nicht. War auch egal, diese lebensklugen Frauen, auf die ich da traf, haben mein Weltbild gerade gerückt. Sie konnten mit ihrer Weiblichkeit spielen und davon war ich damals weit entfernt.

Mich der Schönheit und Weiblichkeit anzunähern gelang mir mit dem Tango. Da habe ich fußtechnisch so ziemlich alles falsch gemacht. Auch gut, sonst würde ich jetzt nicht für dich bloggen. Mittlerweile tanze ich auf sechs Zentimetern, damit fühle ich mich wohl. Durch die Draufgängerin habe ich für mich erkannt, dass Stöckelschuhe polarisieren: Was für die einen selbstverständlich ist, bedeutete für mich Schmerz. Seelisch wie körperlich.

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Grounding

 Pediküre in Pakistan Kopie

Foto: Petra, Geli und Birgit – drei Freundinnen nach der Pediküre in Islamabad, Pakistan. Die drei kennen sich seit 1968 und stehen immer noch zueinander.

 

Grounding   (Erdung)

 

Willst du mehr Sinnlichkeit und Energie?

– zieh die Schuhe aus

 

Es war einmal ein Bauerssohn namens Clinton Ober. Er war schlau und ehrgeizig und brachte es zu großem Reichtum. Er führte ein Leben, von dem alle träumten und lebte in einem schmucken Häuschen auf dem Gipfel eines Berges in Colorado.

Wie in jedem Märchen gilt es, einen Drachen zu besiegen. Clinton begegnete dem Untier in Form einer Zahnwurzelbehandlung, die zu einem Abszess in der Leber führte. Alle Organe stellten nach und nach ihre Funktion auf Sparflamme und all sein Reichtum nutzte ihm nichts. Er regelte seine letzten Angelegenheiten, wurde operiert und überlebte gerade so.

Clinton Ober war ganz unten. Eines Morgens erwachte er und erkannte, dass all sein Geld und Reichtum Macht über ihn hatten und nicht umgekehrt. Kurzerhand trennte er sich von seinen Besitztümern und kaufte sich ein Wohnmobil und war gespannt, wohin ihn sein inneres Verlangen führte.

Viele Jahre vergingen. Mit seinem Wohnmobil durchquerte er Wüsten, Täler, fuhr über Berge und durch Städte, immer auf der Suche nach seiner Berufung. Als er eines Tages auf einer Parkbank in Montana saß und die Passanten beim Gehen beobachtete, fiel ihm etwas auf.

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Lipödem

Lipödem Bild und Skulptur: Martina Gempp

 

Lipödem

Von Reiterhosen, Scham und Schuld

 

Jutta ist unsichtbar

Und doch schauen alle auf ihren Körper. Manche zeigen mit dem Finger auf ihre Beine. Denn sie sind unförmig. Wie Säulen – sagen manche. Unglaublich – andere. Jutta traut sich kaum mehr auf die Straße.

Wenn Jutta zum Arzt ging, war sie immer wie versteinert. „Nehmen Sie ab“ bekam sie zu hören. Und „Treiben Sie Sport – aber fangen Sie vorsichtig an, denn bei Ihrem Gewicht können Sie sich leicht übernehmen…“. Was ihr die Ärzte nie glauben wollten: Jutta hat unzählige Diäten ausprobiert. Und sie treibt Sport. Verbissen – dreimal die Woche – seit Jahren. Nur es nutzt nichts.

Jutta schämt sich, ihre Lebensqualität leidet. An Urlaub am Strand will sie gar nicht denken. Und ihre große Leidenschaft, das Tanzen hat sie schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Mitleidige Blicke hat sie satt. Das Schlimmste ist: Sie gibt sich selbst die Schuld daran, dass ihre Beine und ihre Arme so unförmig sind.

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Schämen im Sommer

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Wofür wir uns schämen

 

Wir schämen uns vor dem anderen Geschlecht. Vor anderen Frauen, die immer alle schöner, jünger, interessanter sind. Und schlimmer noch: wir schämen uns vor uns selbst.

Wir schämen uns sogar – weil wir uns schämen – und nicht alles mitmachen wollen aber nicht als Spielverderberinnen dastehen wollen.

Wir schämen uns vor unserer Nacktheit oder wenn wir das überwunden haben, dann halt für unser Doppelkinn; die Altersflecken; Falten; graue Haare; Haare im Gesicht oder wegen unseres Geruchs.

Wir schämen uns für unsere Lust oder dafür, dass wir keine Lust empfinden. Wir schämen uns wenn wir ohne Arbeit sind und es ist uns peinlich über Geld zu sprechen.

Unser Erschöpftsein bringt uns in Verlegenheit und wenn wir zu diszipliniert sind, sind wir uncool.

„Nur Mutter“ zu sein ist uns ganz arg. Aber noch peinlicher ist uns, als Rabenmutter betitelt zu werden. Wir schämen uns, wenn uns Defizite an uns gewahr werden; wir nicht studiert haben und wir schämen uns, wenn wir wegen Überqualifikation keinen gescheiten Job bekommen.

Wir werden rot, wenn wir gelobt und genauso wenn wir getadelt werden.

Nicht fassbar, wofür wir uns alles schämen.

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Hauptsache versichert!

Hauptsache versichert

Hauptsache versichert!?

Die alten Yogis definieren einen gesunden Menschen als jemanden, der sich fühlt, als sei er körperlos. Wir müssen dazu nur ins Büro gehen.

„Sind Sie körperlich tätig?“ Ist eine der Fragen, die gestellt werden, wenn du eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchtest.

26 Jahre lang habe ich im Versicherungsbusiness diese Fragen gestellt. Und im 27. Jahr mache ich mir ernsthaft Gedanken: Was bedeutet eigentlich – nicht körperlich tätig?

Nicht körperlich tätig sind
  • Aufsichtsführende, kaufmännische, leitende Personen oder halt
  • Alle, die nichts heben, schleppen, manuell bearbeiten müssen und auch sonst ihre Muckis nicht zum Einsatz bringen – in der Arbeit zumindest 😉

 

Körper bitte an der Garderobe abgeben

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