Narben

Narben entstören

Narben entstören

Mehr Lebensqualität einladen

 

Es ist wieder Sommer. Bikinizeit. Neben Sonnencreme gehört eine Pareo zum wichtigsten Standoutfit.

Klar – weil mit so einem schicken Tuch kann sich frau prima behelfen.

Das verstehen alle Frauen mit Blinddarm- und Kaiserschnittnarben. Auf der Top-10-Liste weshalb sich frau schämen kann, nehmen Narben mit 27% einen respektablen 2. Platz nach „Bauch“ mit 65% ein.

Der Draufgängerin juckt es in den Fingern, darüber zu schreiben. Ist es doch wieder einmal ein respektables Tabuthema, zudem gibt es wenig Informationen darüber. In Köln habe ich viele tolle Frauen kennen gelernt. Darunter auch Daniela Wegner-Laub. Sie ist Masseurin und Dipl. Schmerztherapeutin. Sie hat mich in einer Seminarpause mal eben mit ein paar Griffen in den 7. Himmel befördert.

Ich habe ihr ein paar Geheimnisse entlocken können.

Nun aber erst mal die Basics:

Narben irritieren, erzeugen manchmal Abscheu und verunsichern. Im besten Fall sind sie uns egal. Wir vergessen sie einfach. Sollten wir aber nicht, wie du noch erfahren wirst.

Vielleicht hast du, während du das liest,  schon mal kurz deinen Körper gescannt, wo du überall „Erinnerungen“ an Verletzungen oder OP’s hast:

Blinddarm, Hallux valgus, Knochenbrüche, Brust-OP, Kaiserschnitt nicht zu vergessen und woran viele von uns sich nicht mehr erinnern: Dammschnitt.

Wunde, Wunder, Wunderbar

Was passiert wenn wir uns schneiden? Oberflächlich bildet sich erst Schorf und dann dürfen wir immer wieder erstaunt beobachten, wie sich Wunden schließen. Bei größeren Wunden muss natürlich genäht werden. Mit etwas Glück verheilt die Wunde so schön, dass man sie fast suchen muss. Dazu gehören ein geschickter Operateur und Geduld, sie richtig ausheilen zu lassen. Was in der Wunde passiert, kann niemand genialer erklären als die Sendung mit der Maus.

Was du beachten solltest, damit eine Wunde gut verheilt:

  • Nach einer OP sind Vollbäder für ein paar Wochen nicht ratsam. Katzenwäsche ist angesagt.
  • Narben sind sehr empfindlich gegen Sonneneinstrahlung. Deshalb empfiehlt es sich, den betroffenen Bereich zu bedecken und einen hohen Sonnenschutz zu verwenden. LSF50+. Sonst kann es zu Pigmentstörungen kommen.
  • Dehnen ist gar nicht gut, solange die Narbe noch frisch ist. Auch wenn die Fäden bereits gezogen wurden, ist für weitere 2 bis 3 Wochen Schonen angesagt.
  • Reibung durch enge Kleidung oder Schuhe werden wir freiwillig vermeiden 😉

Den Punkt mit den Vollbädern hätte ich bei meiner letzten Blessur mal besser befolgen sollen, denn die Wunde – obwohl recht klein – brauchte 2 Wochen, bis sie sich schloss.

Nach einer OP, bzw. dem Fädenziehen gibt es noch einen Nachsorgetermin. Der Arzt gibt uns das OK. Wir können wieder Sport treiben und auch wieder in die Badewanne. Unsere Lieblingsschuhe und Klamotten dürfen auch wieder ins Freie. Also, das war’s dann.

Jetzt stehen wir erst mal da mit unserer Narbe. Die einen mit der Scheu, sich vor anderen zu zeigen. In der Sauna, am Strand. Die nächsten mit Angst, die Wunde zu berühren. Bei anderen überwiegt die Freude, über eine gelungen Operation.

Narben erinnern uns

Sie sind Male, die sich dort entwickeln, wo eine Wunde zugefügt wurde. Und wo es Wunden gab, gab es auch Schmerz.

Narben sind Erinnerungen. Erinnerungen an etwas, das Spuren auf unserem Körper hinterlassen hat. Auch, wenn uns das längst nicht mehr weh tut.

Mittlerweile weiß man, dass unser Bindegewebe Emotionen speichert. Lies hier. Eine einfühlsame Behandlung der Narbe kann dazu führen, dass du ein blümerantes Gefühl in der Magengrube verspürst. Die Erinnerung an die Situation, in der die Wunde entstand kommt hoch. Meist ist das jedoch harmlos und heilsam und flaut innerhalb von Minuten wieder ab.

Wenn Narben gepflegt werden, dann bilden sie sich schneller zurück und mit etwas Glück sieht man sie bald nicht mehr.

  • Empfehlenswert sind silikonhaltige Cremes aus der Apotheke. Damit kannst du die betroffene Stelle täglich mehrmals sanft massieren.

 

 

Narben machen sich bemerkbar

Ab und zu verirren sich auch Männer auf diese Seiten – willkommen 🙂

Und speziell sie fragen sich, „Warum sollte man so viel Gedöns um das leidige Thema Narben machen?“ Wenn es nach ihnen ginge, könnte ich jetzt Schluss machen. Wenn nicht das Wetter dazwischenfunken würde.

Wir schieben ja vieles aufs Wetter aber geht das nicht zu weit?

Nö. Denn Narben fangen an zu ziepen, wenn schlechtes Wetter kommt. Die betroffenen Gelenke fangen an zu rebellieren. Warum das denn? Wenn der barometrische Druck abfällt, wirkt sich das auf das Bindegewebe aus. Das kann Mann auch im Flugzeug beobachten. Klingt verrückt und dennoch sind unglaublich viele Menschen „wetterfühlig“.

Ja, aber da kann man doch nichts machen? Oder doch?

 

Narben „stören“

Neben der Wetterfühligkeit können Narben auch Ursache für andere Störungen sein. Als da wären:

Arthrose; chronische Schmerzen; Bewegungseinschränkung; Müdigkeit; Schlafstörungen; kalte Füße und Hände; Taubheitsgefühle; Depressionen; Verdauungs- und sogar Sprachstörungen. Dammschnitte auch für eingeschränkte Orgasmusfähigkeit; häufige Harnwegsinfektionen.

Jetzt aber mal halblang. Was haben Narben mit all diesen Beschwerden zu tun? Das ist doch an den Haaren herbeigezogen?

Nein. Nicht an den Haaren aber an den Faszien. Das ist unser Bindegewebe, das unseren gesamten Körper durchdringt. Jeder Muskel, alle Gelenke und Knochen sind über die Faszien miteinander verbunden. Wird das Bindegewebe z.B. bei einem Schnitt mit dem Skalpell oder durch einen Unfall verletzt, verkleben und verfilzen die einzelnen Schichten miteinander. Durch die Faszienketten im Körper kann z.b. eine Blinddarmnarbe Beschwerden im Knie hervorrufen. Osteopathen können dir dazu mehr erzählen. Lies dazu hier.

Jetzt wird es Zeit, dass Daniela aus ihrem Erfahrungsschatz etwas beisteuert:

  • Kaiserschnittnarben: Betroffen können neben Lymphbahnen auch Magen-, Milz-, Lebermeridian sein und auch das Zentralsystem, das vom Schambein über den Bauch zur Unterlippe verläuft und für unsere Energie zuständig ist.
    Ist die Narbe nicht gut verheilt, kann sie sich wie eine Falte verziehen. Bewegungen und Dehnungen werden schmerzhaft, da sie sich wie ein fester Reißverschluss verwachsen kann. Dadurch können Probleme mit dem Darm (Blähungen) und Menstruationsbeschwerden entstehen. Heutzutage beachten Operateure das und die Schnitte fallen kleiner aus.
  • Dammschnitte: Hier ist das Zentralsystem betroffen. Kann zu Taubheitsgefühlen führen.
  • Werden z.B. bei einer Blinddarm-OP Lymphgefäße durchtrennt, kann es zu Stauungen in den Beinen kommen. Lymphgefäße können nicht genäht werden. Ihre Aufgabe kann nach und nach von anderen Lymphgefäßen übernommen werden. Im Sommer kommt es vermehrt zu geschwollenen Beinen und Besenreisern.
  • Hallux valgus: Der große Zeh steht über die Reflexzonen mit Kopf und (HWS) Halswirbelsäule in Verbindung. Die meisten Patienten mit Hallux valgus haben Nackenproblem und häufig Skoliose (seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule). Auch Bandscheibenvorfälle sind nicht selten. Bei einer OP ist der Lebermeridian betroffen, der am großen Zeh ansetzt.

„Narben wirken wie eine Mauer im Gewebe. Nichts kann mehr durch. Keine Energie, keine Lymphe und auch die Durchblutung ist eingeschränkt“.

 

 

Ergänzend möchte ich auf einen Artikel über Gewalt in der Geburtshilfe hinweisen. Du kannst ihn auf dem empfehlenswerten Blog meiner geschätzten Bloggerkollegin Prof. Dr. Ingrid Gerhard lesen. Zu diesem Thema habe ich auch ein tolles Buch gefunden: Kaiserschnitt. Wie Narben an Bauch und Seele heilen können.

 

 

Hm. Jetzt ist doch schon alles zu spät!

Nein. Auch bei alten Narben kannst du noch Störungen beseitigen.

Daniela: „Egal, wie alt die Narbe ist. Durch Narbenbehandlung kann man sie entstören, beweglich machen und die Durchlässigkeit wieder herstellen. Somit können sich auch Beschwerden durch die Narbenbehandlung wieder regulieren“.

Das ist doch ein Wort. Und wie das geht, können wir gleich sehen.

 

Narben entstören

Speziell zur Entstörung von Narben wurden einige Verfahren entwickelt. Z.B.

Narbenentstörung nach Penzel oder Neuraltherapie nach Huneke. Hilfreich ist auch Akkupunktur und Osteopathie. Außerdem gibt es energetische Narbenentstörung. Sprich mit einer Heilpraktikerin, informiere dich im Netz und benutze deinen gesunden Menschenverstand.

 

Wie du selbst Narben entstören kannst

Daniela zeigt dir in diesem Video, wie du selbst Hand anlegen kannst.

Egal wie alt die Narbe ist, durch Narbenbehandlung kann man Narben entstören, beweglich machen und die Durchlässigkeit wieder herstellen. Somit können sich Beschwerden durch die Narbenbehandlung regulieren.

Ich selbst benutze für diese Technik einen einfachen Pinsel. Mit dem nicht-pinseligen Ende habe ich einen verkapselten Bluterguss, der mich noch Wochen an einen Fahrradunfall erinnerte, auflösen können. Wahlweise besorge dir einen Akupressurstift.

Wie immer, möchte ich dich dazu anhalten, dass du dich ärztlich beraten lässt. Narben bitte erst selbst behandeln, wenn die Wunde gut verheilt ist. Mittlerweile gibt es ein empfehlenswertes Buch: Narben – mehr als eine flüchtige Erinnerung: Alles über Narbenbehandlung, Narbenentstörung, Narbenpflege.

Auf den Stöckel gebracht:

Wieder einmal erkennen wir, dass mehr möglich ist, als wir denken. Narben müssen uns nicht limitieren. im Gegenteil: Sie geben uns die Chance, uns liebevoll und achtsam mit unserem Körper zu beschäftigen. Und ganz nebenher machen wir Hausputz in unserer Seele.

Alles Liebe und ein herzliches Dankeschön an Daniela

Birgit

 

Ich hoffe, du konntest wieder etwas für dich mitnehmen aus diesem Artikel. Schreib mir: Was hast du für dich erkannt?

 

18 thoughts on “Narben

    • Birgit

      Liebe Erika,
      ich denke, es fällt uns so einiges zu, wir merken es nur nicht. Auch die „Fangmethode“ müsste überprüft werden. Statt mit den Händen danach zu greifen, macht sich ein Füllhorn ganz gut. Dazu müssten wir vom Mangeldenken Abschied nehmen.
      Alles Liebe und viele Glück
      Birgit

  1. Johanna Thuner

    Liebe Birgit
    Da ich sehr viele Dehnungsstreiffen von meinen Schwangerschaften zurückbehalten habe, gehe ich trotzdem mit einem Bikini ins Schwimmbad. Ich schäme mich keinen falls deswegen. Die gehören ganz einfach zumir.
    Lieber Gruss Johanna

    • Birgit

      Liebe Johanna,
      das ist toll, dass du das schreibst. Dein Kommentar würde auch gut zu Artikel „Nicht ohne meine Füße“ passen. Dort schreibe ich über abgelehnte Teile unseres Körpers. Ein Schoß, ein Bauch, der stolz Kinder getragen hat, verdient auch danach unseren Respekt.
      Alles Liebe
      Birgit

  2. Liebe Birgit, da hast du wieder einmal ein tolles Thema aufgegriffen. Ich habe zwar nicht sehr viele Narben, aber im letzten Jahr bin ich sehr unglücklich gestürzt und habe jetzt hinten am Rücken eine Narbe die mich etwas ärgert. Ich werde das gleich einmal ausprobieren, vielen Dank für den Tip.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    LG Petra

    • Birgit

      Liebe Petra,
      gern geschehen. Eine Narbe, die ärgert… Wenn es ziept, ist etwas zu eng. Etwas engt uns ein und hindert uns daran, uns auszudehnen. Eine Narbe ist wie ein Klammergriff, an den wir uns gewöhnt haben. Etwas, mit dem wir leben und es gar nicht mehr richtig wahrnehmen und dennoch beeinträchtigt es uns. Unser Körper ist doch wundervoll. Er ärgert dich, bis du etwas tust…
      Alles Liebe aus Kreta
      Birgit

  3. Barbara

    Danke Birigt – DANKE Daniela – sehr guter Tipp selbst aktiv zu werden – hat mir noch niemand verraten. Bin sehr dankbar und kann meine Narben nun helfen. Barbara

    • Birgit

      Liebe Barbara,
      deine Geschichte, die du mit uns geteilt hast ist mir noch nachgegangen und ich fühle mit dir. Mir ist noch eine mentale Technik in den Sinn gekommen: Du kannst dich fragen: „was wird nicht passieren, wenn du dich nicht um deine Narbe kümmerst“.
      Klingt bescheuert. Aber das holt uns aus einer Gedankenschlaufe.
      Alles Liebe
      Birgit

  4. Hallo Birgit,
    interessante Sache – ich konnte nicht mal den ganzen Artikel lesen, da mich meien Narbe derart gestört hat.

    Klingt komisch – ist aber tatsächlich so.

    Ich habe eine Narbe am rechten Handgelenk innen – hatte als Kind einen Unfall und hab mir die Hand tief eingeschnitten. Es wurde genäht. In dem Sinne hab ich keine Einschränkung, ich muß mich auch nicht schämen, denn die Narbe fält in dem Sinne niemand auf. Bin überzeugt, dass viele Leute, die mich seit Jahren kenne, nichts von dieser Narbe wissen.

    Jahrelang hab ich die Narbe auch gar nicht bemerkt – ja, ich denke, sie war regelrecht aus meinem Bewußtsein gelöscht. Natürlich wußte ich, sie ist da – hab sie aber nciht wahrgenommen.

    Das hat sich (leider?!) in den letzten Jahren verändert. Ich spüre die Narbe heute – auch wenn cih sie gar icht ansehe. Es ist ein abartiges Ekelgefühl, dass ich dann innen am Handgelenk habe, ein wirklich ekeliges Gefühl. Ich kann die Narbe auch meist nicht anfassen – manchmal geht es mit viel Überwindung, normalerweise jedoch nicht.

    Ich erinnere mich auch, dass mir mal vor Jahren einer Reiki auf die Narbe geben wollte und er meinte, sowas habe er noch nie erlebt: Das Licht sei wirklich abgestoßen worden.

    Dein Artikel hat mich wieder an die Narbe erinnert – doch ich konnte, einfach nciht mehr weiterlesen, mein Ekelgefühl an der Narbe hat imemr mehr mein Bewußtsein ergriffen – es ging dann nimmer. Ich hoffe, es geht später weiter zu lesen für mich.

    … und ich hoffe, ich finde einen Weg, diese Narbe besser zu integrieren. Letztlich ist die Stelle ja ziemlich aussagekräftig: Hand – Handeln … nicht wahr?

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Birgit

      Liebe Barbara,
      offensichtlich ist es Zeit, dass du etwas ans Licht holst. Nicht ziehst, nicht zerrst sondern einlädst, sich zu zeigen. Dir ganz bewusst und liebevoll die Hände wäscht, und zusiehst, wie das Wasser danach abläuft. Auch „abschütteln“ ist möglich: Hände schütteln und dabei sage dir: ich lasse jetzt los, was nicht mehr zu mir passt. Verwöhne dich auch mit Düften, schönen Tüchern, schau, was dir gut tut. Kaufe dir eine tolle Handcreme. Wenn es in ein paar Tagen nicht besser ist, lass die Narbe entstören.
      Alles Liebe
      Birgit

  5. Liebe Birgit, liebe Daniela, vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag. Erst kürzlich hat meine Krankengymnastin meine Faszien rund um das Schambein und in der Leiste behandelt und wir sprachen über meine Kaiserschnittnarbe, da ich in den letzten Jahren an heftigen Verspannungen im Rücken gelitten habe (zurzeit aber prima mit Übungen dagegenhalten kann). Während der sanften Behandlung löste sich nicht nur eine Verspannung im Brustkorbbereich, sondern ich fing auch an zu weinen – also löste sich auch was in der emotionalen Ebene. Ich war ganz verdutzt, wehrte mich aber nicht. DER Beweis schlechthin, dass Bindegewebe, Faszien, Muskeln und der „ganze Kram“ aber sowas mit Gefühl zu tun hat 😉

    • Birgit

      Vielen Dank, liebe Ute, dass du das mit uns teilst. Der ganze „Kram“, den wir über Jahrzehnte wegpacken in unser Bindegewebe inkl. Narben, will gesehen werden.
      Alles Liebe
      Birgit

  6. Liebe Birgit,
    du hast hier ein selten besprochenes Thema gewählt.
    Dabei ist die Beachtung von Narben doch so wichtig, da hast du völlig recht!

    Hier meine Erfahrungen aus der Praxis:
    Die Entstörung durch eine Neuraltherapie ist häufig notwendig, wenn es sich um große, lange und auch tiefe Narbenzüge handelt.
    Dabei wird das Narbengewebe durch unterspritzte Flüssigkeit etwas angehoben und geflutet und erhält so seine Verschieblichkeit wieder.
    Das ist nicht besonders angenehm, aber durchaus erträglich.
    Man kann auch bevor eine OP-Narbe entsteht etwas dafür tun, dass die Narbe nicht übermäßig wuchert oder schlecht heilt. Und zwar homöopathisch. Die Globulis sorgen dafür, dass die Heilung der Wunde gleichmäßig und mit großer Geschwindigkeit vor sich geht.
    Wenn man sich ein wenig drum kümmert machen Narben nur noch wenig „Zicken“. 😉

    Herzliche Grüße
    Sabine

    • Birgit

      Liebe Sabine,
      vielen Dank für diese Anregung. Narben unterspritzen ist auch eine prima Methode. Super, dass du uns da noch ein paar Inputs dazu lieferst.
      Alles Liebe
      Birgit

  7. Maria

    Ich weiss nicht, ob die Krankenkassen in diesem Lande die Kosten
    für die Akupunktmassage nach Penzel übernehmen oder die Neuraltherapie.
    Für alle, die sich das ggf. nicht leisten können gibts die
    APM-Creme aus der Apotheke (60 ml ca. 13,- €, sie hält lange).
    Diese im Meridianverlauf sanft aufstreichen
    und dabei die Vorstellung vor dem inneren Auge sehen,
    wie der gestaute Fluß wieder ins Fließen gerät,
    mehr und mehr.
    Mit jedem Auftragen der Creme im Meridianverlauf kann man mit Vorstellungskraft arbeiten.
    Sich bildlich 🙂 vorstellen, wie z.B.
    ein Stück des gestauten Holzes, das der Biber zusammengetragen hat
    abgetragen und irgendwann wird die Enge breiter und breiter
    und das Wasser fließt.
    Oder wie ein Eisblock den Fluss versperrt
    und es Stück für Stück schmilzt und den Weg freigibt.

    Gute Besserung und WohlSein

    • Birgit

      Maria – ich danke dir!
      Du sprichst etwas an, womit ich mich in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn beschäftigt habe: Geld und Versicherungen. Akkupunktur wird nicht von jeder Krankenkasse bezahlt. Krankenkassen und -Versicherungen übernehmen die Kosten für Akkupunktur meist nur im Rahmen einer Schmerztherapie. Deine Ärztin, bzw. Heilpraktiker wissen das aber. Sprich sie gezielt darauf, wie das mit der Erstattung läuft. Wichtiger ist mir aber der Aspekt, dass frau sich so eine Behandlung auch angedeihen lässt, ganz unabhängig von einer Kostenerstattung. Kein Geld dafür zu haben, es aber für andere Dinge auszugeben, die weniger nachhaltig sind, ist ein Zeichen, dass wir uns dann selbst nicht wertschätzen. Uns selbst hinten anstellen.
      Und dann bringst du gleich noch einen hilfreichen Tipp in der Manier der alten, weisen Frauen, die sich noch selbst helfen konnten. Auf der Draufgängerin möchte ich beides verbinden: Alte Schätze heben und neue Errungenschaften vorstellen. Dazu anzuregen, die Verantwortung für die Gesundheit wieder selbst in die Hand zu nehmen -und auch für das Geld.
      Maria, du hast mir mit deinem Kommentar die Augen geöffnet. Ich bekomme Lust, über diese Zusammenhänge zu schreiben.
      WohlSTAND und Fülle für dich
      Birgit

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