Leichtfüßigkeit

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Leichtfüßigkeit

 

„Sie müssen vor allem abnehmen“, bekommen viele Frauen mehr oder weniger unverblümt geraten, wenn sie körperliche Probleme haben.

Hat Schwere etwas mit Gewicht zu tun?

Wir hören und lesen es so häufig, dass wir glauben, ein paar Kilo „zuviel“ auf der Waage können unserem Körper zusetzen und uns Schaden bringen.
Ist das generell so? Warum leiden dann auch „Normalgewichtige“ unter einem schwachen Beckenboden? Senk-Spreiz-Platt-Füßen? Haben Probleme mit den Sprunggelenken, Dornwarzen und Druckstellen, die doch nur allzu gerne dem Gewicht zugeschrieben werden.

Ab wann bin ich schwer? Fünfzig Kilo? Sechzig? Neunzig?

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High Heels: 10 unterschätzte Vorteile

Hohe Absätze Vorteile

Bild: Karin Baumsteiger

 

High Heels – viel besser als ihr Ruf

 

Je höher der Absatz – desto niedriger der IQ?

Ehrlich, so hab ich bis vor ca. 5 Jahren getickt. Insgeheim war ich aber nur neidisch. Stöckelschuhträgerinnen haben mich mit meiner Härte konfrontiert. Als Selbstschutz hab ich sie allesamt in die Kategorie: „Weibchen“ und „schwach“ eingeordnet.

Rausgeholt hat mich Karin Baumsteiger – (Lebens)-Künstlerin, die ich bei der Holzbildhauerei kennen gelernt habe. Karin arbeitete ausgerechnet bei der VOGUE. Und irgendwann hat sie mich zu einer High Heel-Party eingeladen. MICH!?!

Wie von Zauberhand hat sich ein traumhaftes Paar Schuhe in Zitronengelb und Silber eingestellt. Schwindelerregend hoch. Einzig – laufen konnte ich damit nicht. War auch egal, diese lebensklugen Frauen, auf die ich da traf, haben mein Weltbild gerade gerückt. Sie konnten mit ihrer Weiblichkeit spielen und davon war ich damals weit entfernt.

Mich der Schönheit und Weiblichkeit anzunähern gelang mir mit dem Tango. Da habe ich fußtechnisch so ziemlich alles falsch gemacht. Auch gut, sonst würde ich jetzt nicht für dich bloggen. Mittlerweile tanze ich auf sechs Zentimetern, damit fühle ich mich wohl. Durch die Draufgängerin habe ich für mich erkannt, dass Stöckelschuhe polarisieren: Was für die einen selbstverständlich ist, bedeutete für mich Schmerz. Seelisch wie körperlich.

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kalte Füße – Schwache Blase

Kalte Füße - Schwache Blase

Kalte Füße – Schwache Blase

 

Wenn du frierst – spürst du dich weniger: Tipps für die kalte Jahreszeit

 

Kalte Muskeln sind traurige Gesellen. Energielos, schlapp, unterversorgt. Und dennoch wird Höchstleistung von ihnen erwartet.

Tausende Nervenenden und Sensoren an den Sohlen der Füße melden dir jedes kleine Steinchen in den Schuhen.

Nicht aber, wenn du kalte Füße hast. Nicht immer ist Glätte für Stürze verantwortlich… zu enge Schuhen, die keine Bewegungsfreiheit zulassen. Zu hoher Kunststoffanteil in Socken und Strümpfen, Feuchtigkeit in Verbindung mit Kälte… Das sind äußere Faktoren, die unser Empfindungsvermögen stark einschränken und deinen Gang unsicher machen.

Bei Minusgraden verengen sich die Blutgefäße in Armen und Beinen. Dein Körper schaltet auf Sparflamme, damit wird gewährleistet, dass die Körpertemperatur stabil bei 37 Grad bleib. Dumm nur, dass dann Hände und Füße weniger durchblutet werden und wir anfangen zu frieren. Frauen mehr als Männer, weil wir weniger Wärme produzierende Muskelmasse besitzen. Wem dann auch noch Fettpolster fehlen, ist arm dran.

Wenn es nur beim Frieren bliebe…

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Schluss mit Kneifen

bauchtanz

 

Schluss mit Kneifen

 

Wie oft hast du schon erfolglos versucht, deinen Beckenboden zu kräftigen?

 

„Sie werden sich schwer tun, Kinder auf normalem Wege zur Welt zu bringen. Ihr Beckenboden ist zu stramm“

Das sagte mir ein einfühlsamer Frauenarzt. Er wirkte betrübt und ich war betroffen. Ich war damals Mitte 20.

Das war zu der Zeit, als ich fast 10 Jahre lang Bauchtanz unterrichtete und auftrat. Und nicht nur so ein bisschen. Ich habe gut davon gelebt und in dieser Zeit viel über Frauen und ihr Verhältnis zur eigenen Weiblichkeit gelernt. Ist schon eine gute Weile her, wie du auf dem Bild siehst.

Da ich immer schon ziemlich dünn war – und bestimmt zu den unfreiwillig schlanksten Bauchtänzerinnen – gehörte, gab er mir noch den Rat, eine Kur mit Nährbier und Schokolade zu machen. Ungelogen!

Ich bin dann zu einer Frauenärztin gewechselt. Schade eigentlich, denn in keiner weiteren gynäkologischen Untersuchung wurde ich jemals wieder darauf angesprochen.

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