Der weibliche Weg

weiblicher Weg

 

Du wirst versucht sein, außer dir zu sein. Wütend, traurig. Vielleicht wirst du dich ablenken wollen. Stattdessen lade ich dich ein, meine Liebe, nimm eine Hand auf deinen Bauch und eine auf dein Herz und bleib bei dir, während du liest.

Den folgenden Text habe ich auf Facebook gepostet. Ohne Bild, ohne Schnickschnack. Keine Herzchen, die ohnehin unpassend wären. Aber lies erst mal selbst:

Das Jahr ist noch so jung und doch habe ich schon so viel erlebt…
Ich bin verstört – vor allem aber dankbar.

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Einzigartig auf großem Fuß

 

große Füße

 

Steh zu deiner Einzigartigkeit

Wenn du große Füße hast, musst du dich klein machen. Wenn du unterschiedlich lange Füße hast, schäme dich! – Hallo?

Das ist in unseren Köpfen. Die Regenbogenpresse zeigt mit den Fingern drauf – unbarmherzig – unverhohlen. In Schuhgeschäften werden Frauen mit Schuhgröße über 40 mitleidig in den Keller geschickt, dorthin wo fantasielose Modelle in Extra-Large, ganz ohne Deko ausgestellt werden. XL geht dann bis Größe 43 – wenn nicht genau dieses Modell leider, leider schon weg ist.

Peinlich ist uns auch, wenn unsere Füße ungleich lang sind. Das ist schließlich nicht normal. Oder?

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Da kann man nichts machen

Selbstliebe

Da kann man nichts machen

… oder plötzlich war alles ganz anders

Ich hatte Schmerzen und eine Idee: Mit meinen bequemsten Sportschuhen – andere Schuhe waren unerträglich – bin ich in die Stadt gefahren und dann gefühlte 1000 schmerzvolle Schritte gegangen, bis ich vor dem Laden stand. Soll ich da jetzt wirklich rein gehen? Ich gebe mir einen Ruck und drücke die Tür auf und höre heute noch das scheppernde Klingeln, das der Verkäuferin andeutet, dass da jemand kommt, um zu stören…

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Drück auf die richtigen Knöpfe

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Brauchst du mehr Energie?

Dann drück auf die richtigen Knöpfe

 

Heute zeige ich dir ein paar „Knöpfe“ auf deinem Körper. Dazu entführe ich dich ins Land des Lächelns und des Qi Gong.

Qi Gong ist eine uralte chinesische Weisheitslehre mit körperlichen und mentalen Übungen. Dabei geht es darum, dass das Chi – die Lebensenergie – frei fließen kann.

Durch Lächeln kommt dein Chi ins Fließen 🙂

Was passiert, wenn wieder mal alles wichtiger ist als du selbst? Wenn du unter Zeitdruck stehst? Du vernachlässigst deinen Körper. Ist ja logisch. Wer am lautesten schreit, bekommt die meiste Zuwendung. Und es dauert lange, bis sich unser Körper meldet. Das heißt aber nicht, dass alles in Butter ist.

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Lässigkeit

Lässigkeit

Lässigkeit

Warum sie dich satt und glücklich macht

 

In meinen 20igern war die Zeit der lila Latzhosen und darunter „Mein-Bauch-gehört-mir!!!“

Ich trug tagsüber Jeans und Turnschuhe und abends war ich Bauchtänzerin.

Zehn Jahre später trug ich Businesskostümchen, Aktenköfferchen und hohe Hacken – und abends lag ich total erschöpft auf dem Sofa in Jeans und Socken.

Jetzt bin ich nicht mehr jung. Das heißt, biologisch schon, sonst würde ich nicht viermal die Woche in meine hohen Tangoschuhe schlüpfen und auf dem Parkett die Zeit vergessen. 😉

Aber weißt du was? Wenn ich mal gerade nicht tanze, schaue ich mich um. Und da gibt es Erstaunliches zu entdecken:

Zwei Welten

Die ganz jungen Frauen so um die 25, mit ihren Stilettos und supermini Röcken: bleiben meist sitzen. Sprich – sie werden nicht aufgefordert. Daneben sind die eher unscheinbaren Frauen. Manche würden sie als adrett bezeichnen. Und sie tanzen und tanzen… und gehen beseelt nach Hause.

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Lipödem

Lipödem Bild und Skulptur: Martina Gempp

 

Lipödem

Von Reiterhosen, Scham und Schuld

 

Jutta ist unsichtbar

Und doch schauen alle auf ihren Körper. Manche zeigen mit dem Finger auf ihre Beine. Denn sie sind unförmig. Wie Säulen – sagen manche. Unglaublich – andere. Jutta traut sich kaum mehr auf die Straße.

Wenn Jutta zum Arzt ging, war sie immer wie versteinert. „Nehmen Sie ab“ bekam sie zu hören. Und „Treiben Sie Sport – aber fangen Sie vorsichtig an, denn bei Ihrem Gewicht können Sie sich leicht übernehmen…“. Was ihr die Ärzte nie glauben wollten: Jutta hat unzählige Diäten ausprobiert. Und sie treibt Sport. Verbissen – dreimal die Woche – seit Jahren. Nur es nutzt nichts.

Jutta schämt sich, ihre Lebensqualität leidet. An Urlaub am Strand will sie gar nicht denken. Und ihre große Leidenschaft, das Tanzen hat sie schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Mitleidige Blicke hat sie satt. Das Schlimmste ist: Sie gibt sich selbst die Schuld daran, dass ihre Beine und ihre Arme so unförmig sind.

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