Fußpflege

 

 

Fußpflege ist Selbstwertschätzung

 

Heute habe ich es wieder gehört: „Um meine Füße kümmere ich mich selbst…“

Das kann ich allein

Wenn wir erfolgreich sein und in unsere Größe kommen wollen, dann dürfen und müssen wir anfangen, uns Hilfe zu holen. Profis machen das, was wir öde finden oder einfach nicht gut darin sind gerne, in Nullkommanix und teuer ist es auch nicht.

„Ja, wir müssen nicht alles selber machen, wir können uns verwöhnen lassen und wir dürfen uns das einfach gönnen. Du sprichst mir aus dem Herzen.“

Du verbindest zwei Dinge: „…sich selbst was Gutes tun und sich was Gutes tun lassen — ist es nicht herrlich, beides zu können? Das ist Freiheit pur! Genuss in jeder Lebenslage.“

Die Sache mit der Scham

Oft ist es aber so: „…da triffst du mal wieder den Nagel auf dem Kopf. Wenn ich sage, ich geh zur Fußpflege, dann werde ich auch komisch angeschaut bzw. Oooh … kannst du das nicht mehr? Bei uns hat das irgendwie was mit alten kranken Menschen zu tun. Wirklich komisch, wenn man mal darüber nachdenkt. Auch darüber, dass die Füße doch immer vernachlässigt werden und nicht für wichtig genommen werden. Warum ist das so? Warum ist da so eine ungleiche Beachtung/Behandlung der Körperteile?“

Ich weiß, wie häufig es vorkommt, dass Frauen selbst an Dornwarzen herumdoktern und sich dann verlegen in der Arztsprechstunde einfinden, weil alles entzündet ist. HautärztInnen sehen das öfter. Sie kümmern sich auch um tiefe Wunden, wenn gnadenlos Hornhaut weggehobelt wurde… Lies hier Hornhaut – nein Danke oder Unerhört: Dornwarzen 

Manchmal bekomme ich zu hören: „Ich schäme mich…“, oder Und sicher freuen sich Fußpflegerinnen auch mal an jüngeres Gemüse ran zu dürfen, nicht nur an alten, schwer bedürftigen Füßen arbeiten zu müssen.“

Bitte lass dir gesagt sein, wer sich für den Beruf des Fußpflegers oder Podologie entscheidet, hat ein Herz für Füße und für die Menschen und keine Berührungsängste, was das angeht. Das ist ein großes Geschenk – nimm es an.

Hol dir den Fußletter – da geht noch mehr.

Lebensfreude

Vielleicht hilft dir dies aus Männermund:„Liebe Birgit, ich gehöre seit vielen Jahren zu den Menschen, die zur Fußpflege gehen!
U.a. erlebe ich dort eine wunderbare Kommunikation

So genial!! Ich komme grad von einer Gesichtsbehandlung und die war sensationell entspannend und wohltuend! Und Fußpflege ist einfach fűr das andere, fast noch wichtigere Ende des Körpers!!! Und ja, der Sommer kann kommen – ist ja auf gepflegten Füßen noch viel schöner!“

 

Auf den Stöckel gebracht:

Das Thema Fußpflege hat mit unbewussten Glaubenssätzen zu tun. Gönne ich mir das? Schäme ich mich? Nehme ich mich wichtig? Reserviere ich mir Zeit für mich? Im Schuhrakel geht es darum, dass du liebevoll und effektiv mit nicht dienlichen Glaubenssätzen Schluss machst. Dir diesen Schuh nicht mehr anziehst.

 

Alles liebe und Grüße an die Füße

Birgit

 

Teile deine Ansicht oder Einsicht mit uns. Ich bin gespannt 

 

6 Kommentare zu “Fußpflege

  1. Hallo Birgit,
    genau, ich hatte gedacht medizinische Fußpflege, das ist etwas für alte, kranke Menschen. Und so alt und krank bin ich ja gar nicht … Und Angst vor der Behandlung habe ich gehabt, weil ich dachte, das wird verdammt schmerzhaft, weil ich hatte so einen blöden, dicken Zehnagel, der nach oben wuchs, statt normal. Jetzt weiß ich, dass man beruhigt sein kann und die Behandlung schnell und – selbst bei so einem Problem – angenehm ist. Man lernt eben nie aus! Und ja, jetzt werde ich öfters zur Podologin gehen, weil meine zudem auch noch sehr nett ist. Ach ja, und was mich auch noch gefreut hat: Es kostet nicht viel.

    • Birgit

      Liebe Margret,
      Fußpflege ist etwas für Menschen, die ihren Körper wertschätzen. Und das hast du nun selbst erfahren. Schön, dass du das auch ansprichst, dass eine Behandlung – für das was hier geleistet wird – recht wenig kostet. Ich liebe das Gefühl, danach wie auf Wolken zu gehen. Und besonders beim Tango merke ich: frisch gepflegte und manikürte Füße tanzen besser. Alles Liebe und Grüße an die Füße – Birgit

  2. Du hast so recht liebe Birgit!
    Ich habe bei meinen High Heels Workshops schon sehr viele vernachlässigte Füsse gesehen. Es reicht einfach nicht sich nur die Nägel zu schneiden. Wir sollten unsere Füsse würdigen und Ihnen viel zurückgeben, denn schließlich tragen sie uns durchs Leben und schenken uns ganz viel Freiheit

    • Birgit

      Liebe Edeltraud, gepflegte und geschätzte Füße spüren mehr – Wir spüren mehr. In deinen Kursen durfte ich miterleben, wie erstaunt manche deiner Teilnehmerinnen waren, als sie ihre Füße nach, nach einer ausgiebigen Massage viel deutlicher wahrnahmen. Sich einfach nur die Nägel schneiden ist eine Sache von ein paar Minuten, da liegt der Fokus nicht auf Wertschätzung, sondern auf Schadensbegrenzung.
      Danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße – Birgit

  3. Vielen Dank für den Artikel, Birgit. Frühjahrsputz für die Füße ist so wichtig. Die Winterstiefel wegpolieren lassen, für mehr Leichtigkeit und Lust an der Bewegung.
    Allerliebste Grüße aus Regensburg
    Andrea C. Blank

    • Birgit

      Liebe Andrea,
      gepflegete Füße spüren mehr, ob beim Tanzen oder wenn wir Trittsicherheit in unwegsamen Gelände – sprich unserem Leben 🙂 – unterwegs sind oder wenn man/frau zu dir in die Fußschule kommt. Liebe Grüße zurück – Birgit

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