Fußprobleme und andere Missverständnisse

Fußprobleme und Missverständnisse

 

Fußprobleme und andere Missverständnisse

 

Wenn es mal nicht so gut läuft mit der Kommunikation, dann ist es immer gut, einen Sündenbock in petto zu haben. Eine in Astrologie bewanderte Freundin hat mich aufgeklärt: Es ist der Merkur – wenn der rückläufig ist, dann kommt es häufiger zu Missverständnissen. Hm. Das kostet uns natürlich Mehraufwand, denn es ist ein mühseliges Unterfangen, einem Planeten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Noch dazu, wenn er rückläufig ist.

Dumm gelaufen

Rein körpersprachlich gesehen stehen wir nach einem Missverständnis „dumm da“. Vielleicht sind wir bedrückt. Oder geknickt. Manche sind sogar außer sich.

Ich kann da nur empfehlen, dem Rat zu folgen: alle Missverständnisse vor dem Schlafengehen zu bereinigen. Wenn wir das nämlich nicht tun, dann schicken wir diese Information bis in die Zellen. Und da bleiben sie erst mal. Glaubst du nicht? Schau dich doch auf dem Weg zur Arbeit um. Beobachte die Menschen, wie sie stehen, wie sie gehen, was sie ausdrücken. Lies dazu auch Faszien – Wo die Seele wohnt

Information

In-formare heißt formen. Wir formen, gestalten und bilden unseren Körper nach unseren Einstellungen, Gedanken und inneren Bildern. Und wenn sich dann etwas so ausgestaltet, dass es zum Problem wird, können wir uns glücklich schätzen. Tun wir aber nicht, denn wir haben im Allgemeinen ein Problem mit unseren Problemen. Wir bekämpfen sie, statt sie als Chancen für Wandel zu erkennen.

Ein-Stellung

Ich bin so kühn zu behaupten, dass wir unsere Probleme – wie auch unsere Fußprobleme in Griff bekommen, wenn wir unsere Einstellung ändern. Das ist dann kein Wunder oder Zufall, sondern Logik.

Jeder, ausnahmslos jeder, der einen Einstellungswandel bewusst durchlebt, erkennt, dass sich die Lebensumstände auf erfreulich positive Weise verändern, und wird dies bestätigen.

Einstein hat es so treffend ausgedrückt: Es ist verrückt, immer die selben Dinge zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen.“

 

Ich finde es verrückt, missmutig Fußprobleme zu „bekämpfen“ und dabei nicht mitzubekommen, dass man dabei  schmallippig und verbissen wird.

Solange wir damit beschäftig sind, anderen Schuld in die Schuhe zu schieben und Probleme zu bekämpfen, sind wir nicht in Frieden.

Hol dir den Fußletter – da läuft noch mehr…

 

Fass mich nicht an – Berühre mich

Es gibt ein paar Geheimrezepte, um Missverständnisse und ihre Folgen aus dem Weg zu räumen.

Umarmungen: Einfach mal in den Arm genommen werden und alles ist wieder gut. Wer niemanden zum Kuscheln hat: Tiere besänftigen und bringen uns Frieden. Wenn du auch kein Tier hast, dann stell dich vor den Spiegel: Lächle dir freundlich zu und umarme dich selbst. Kuschle dich in eine Decke, trinke eine Tasse Tee und sag dir selbst: Ich liebe mich. (Findest du übertrieben? Dann sei mal ehrlich: wie krass ist es eigentlich, sich selbst nieder zu machen?)

Übrigens: Bei Umarmungen wird das „Bindungshormon“ Oxytocin ausgeschüttet. Es stärkt das Vertrauen und fördert soziale Bindungen. Das kannst du auch als Nasenspray haben – aber mal ehrlich… ist ein Nasenspray eine Alternative zu einer Umarmung??? Eben.

 

Und wenn du Fußprobleme hast, dann wollen deine Füße nicht nur angefasst, sondern auch berührt werden. Womit wir wieder am Anfang des Artikels sind. Denn es ist ein Missverständnis, wenn wir glauben, die Verantwortung für unseren Wohlstand abgeben zu können und mechanisches Üben und Physiotherapie „es schon richten“ werden.

 

Auf den Punkt gebracht: 

Komm raus aus der kleinen Welt des „Passt schon“. Die Welt wartet auf das, was nur du zu bieten hast. Berühre und lass dich berühren – mit Blicken, Gesten, Worten und Taten. Tanze dein Leben.

Alles Liebe

Birgit

 

7 Kommentare zu “Fußprobleme und andere Missverständnisse

  1. Tabea

    Liebe Birgit
    ich bin neu, nicht mehr so taufrisch mit 43, aber hier bei Draufgängerin neu. Ich habe seit Februar einen Fersensporn, der mich völlig überraschend ohne Voranmeldung (hatte keine Schmerzen vorher) für 5 Wochen aus dem Verkehr nahm. ich konnte 5 Wochen nicht mehr auf meinen Fuss stehen, da war alles geschwollen.
    Im Juli war ich mit Einlagen und weichen Schuhen endlich sozusagen Beschwerdefrei, 1 stunde gehen mit Hund und arbeiten im Pflegeberuf wieder möglich. Dachte ich habs geschafft. Nun ist der Schuh hin und musste ersetzt werden. Der neue ist nicht ganz gleich. Nun schmerzt die Ferse wieder, und ich bin sehr traurig. Die einen machen es mit weichen joya-Schuhen, die ich kennenlernte, dauert 1 jahr bis schmerzfrei…und andere gehen zum Orthopäden. Geht auch mindestens ein halbes jahr, wie ich erzählt bekam. Ich freue mich Dich Birgit und dieses Forum gefunden zu haben. Fühle mich sehr verstanden, und es tut gut, dass ich in der Zwischenzeit auch noch etwas anderes tun kann, nämlich an den Themen dazu arbeiten, damit ich wieder in einen wohl-STAND kommen kann. Danke für die Ermutigung.
    Liebe Grüsse Tabea

    • Birgit

      Liebe Tabea,
      wie sehr ich das alles nachvollziehen kann. Du wirst in den zahlreichen Artikeln viele nützliche Tipps bekommen. Was mir auffällt ist, dass du in deinem Kommentar dem Faktor ZEIT sehr viel Raum gibst. Du sprichst von Zeiträumen und wie lange etwas dauert etc. Was das betrifft bedienen wir uns hier undienlichen Glaubenssätzen. Es muss nicht lange dauern, es muss nicht lange schmerzen. Es darf auch mal schneller gehen und leichter. Speziell dazu habe ich das SCHUHRAKEL-Kartenset entworfen. Mit den Karten bringst du mehr Leichtigkeit in dein Leben und löst so manchen Glaubenssatz mit Humor auf. Die Karte „Leichtfüßigkeit“ oder „Auszeit“ könnten dir Impuls geben, mich würde aber auch nicht erstaunen, wenn du die Karte „Nein sagen“ oder „Respekt“ ziehen würdest. Denn meist liegen die Ursachen für unsere Pro-bleme ganu wo anders.
      Alles Liebe – Birgit

    • Tabea

      Hallo Birgit
      Danke für Deine Rückmeldung. Und Deine Achtsamkeit. ich will ja gar nicht festlegen wie lange das dauern wird…habs aber getan, das löse ich wieder auf. und will mich gerne positiv überraschen lassen.
      Ich werde mir das Fussorakel bestellen und gut hinhören, welche Themen bei mir auf den Fuss schlagen! Mein Mann sagt immer, ein Körperliches Problem kommt zu 70% wegen des Themas und ist nur zu rund 30% rein körperlich….durch Deine Seite Birgit komme ich auf die Ideen, welche Themen es sein können…bisher hatte ich da keine Ideen, herzlichen Dank dafür.
      Gibt es denn hier im Forum Fersenspornbetroffene, die rein technisch was den fuss betrifft Erfahrungen teilen können, was am besten geholfen hat? Weiche Schuhe…oder eher eine Orthopädische Einlage, die halt härter ist aber gut korrigiert? Da würd ich auch noch gerne hinhören wie die Erfahrungen sind.
      Bei mir ist ev. auch ein Jobwechsel Thema…möchte ich schon lange aber bisher…blieb es beim alten, da ich wegen Familie nur sehr niederprozentig arbeite.
      Wünsche allen Fussbetroffenen wenig Schmerzen und viel Freiheit im Herzen zu sich zu schauen…mindestens so gut wie wir zu den anderen um uns herum schauen…wieso nicht mal besser zu uns zu schauen und erst dann zu den anderen?…liebe Grüsse Tabea

      • Birgit

        Liebe Tabea,
        du sprichst das Thema Jobwechsel an. Tatsächlich haben Fußprobleme (zumindest bei Frauen) meiner Meinung nach zu einem sehr hohen Prozentsatz mit „zu lange auf der Stelle treten“ im Beruf zu tun. Füße stehen u.a. für Fortschritt und Standing (vor allem im beruflichen Kontext). Durch die hunderte von Gesprächen mit betroffenen Frauen habe ich das immer und immer wieder gesehen und berichtet bekommen.
        Fersensporn „ver-geht“ häufig nach ein paar Monaten wieder, taucht bei vielen später aber wieder auf, wenn die Ursache nicht erkannt wurde. Hier der Link zum Artikel über Fersensporn. Da findest du weitere Tipp: https://www.draufgaengerin.de/autsch-fersensporn/
        Alles Liebe – Birgit

  2. Naja. Die Erklärung mit dem rückläufigen Merkur wäre aber die einfachere. Und ein bisschen Feenstaub wäre auch inklusive! 😉
    Der Mensch strebt halt irgendwie nach simplen Weisheiten, egal ob falsch oder richtig.
    LG
    Sabienes

  3. Liebe Birgit,

    wie recht du hast.
    Als ich vor mehr als 15 Jahren mein erstes Fußbuch in den Händen hielt, konnte ich mit dem Kapitel „Psychologie der Füße“ tatsächlich wenig anfangen. Als Sportlerin wollte ich einfach trainieren, Bewegungsabläufe verstehen, alles wieder gerade „biegen“. Aber da stand: „Suchen den richtigen Ansatzpunkt, das Sprungbrett für die persönliche Weiterentwicklung. Überwinden Sie die Angst vor dem nächsten Schritt.“
    Heute versuche ich Menschen genau das Handwerkszeug an die Hand zu geben, was sie brauchen, um WEITERZUGEHEN.

    Liebe Grüße
    Andrea C. Blank, Fußschule Regensburg

    • Birgit

      Liebe Andrea, damit leistest du großartige Arbeit. Wenn du fußgeplagten Menschen wieder auf die Füße hilfst, wirkt sich das auch auf die Psyche aus und umgekehrt: Wer selbstsicherer läuft und deshalb nicht ängstlich zu Boden schaut, hat einen anderen Auftritt.

      Fußgruß – Birgit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.