Wenn deine Füße verschnupft sind

 

Naseweise Tipps für deine Füße

 

Das Universum meint es gut mit mir: Erst bekam ich eine Blasenentzündung und gleich anschließend einen grippalen Infekt – alles zu Forschungszwecken…

Fünf Wochen unfreiwillige Auszeit gaben mir genügend Zeit, etwas „auszubrüten“, vor allem aber bin ich mit der Nase auf völlig unvermutete Zusammenhänge gestoßen, die die Draufgängerin in mir wieder wachgerufen haben.

 

Wie sich eine Schniefnase auf deine Füße auswirkt

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Gähnen – unverschämt und anständig

Gähnen – mit oder ohne?

 

Gähnen

 

Was bitte hat Gähnen mit Füßen zu tun?

Wenn du ein körperliches Problem nicht nur schnell weghaben möchtest, sondern den Dingen auf den Grund gehen willst, dann kommst du nicht umhin, deinen Körper spüren zu lernen. Fußprobleme entstehen nicht über Nacht. Du hast dich meist Jahre übergangen. Das zu ändern kostet Mut und bringt dir ungeahnte Lebensqualität: du lernst zu dir zu stehen. Ein wesentlicher Prozess dabei ist, hinzuschauen, wann und was eine körperliche Reaktion in dir auslöst.

Du musst und willst nicht. Du willst und kannst nicht.

Morgens um Neun. Wieder eine dieser drögen Besprechungen. Vorne einer der doziert, mit eindringlicher Stimme, hinten wir, ich mittendrin und zugegeben nur mäßig interessiert. Blick auf die Uhr, noch eine Stunde?!
Szenenwechsel: Schon nach Mitternacht. Nach drei, vier Stunden Tanzen will ich nach Hause und ins Bett aber die anderen sind noch nicht aufbruchsbereit…

Mein Körper erkennt meine Zwickmühle und will mich unterstützen: mit einem herzhaften Gähnen. Oh nein! Bitte nicht, wie peinlich. Müdigkeit überkommt mich. Ein halbes Stündchen noch…

Du gähnst nicht ohne Grund. Und die Ursache ist meist nicht Müdigkeit und auch nicht Sauerstoffmangel. Aber lass uns dieses Phänomen genauer unter die Lupe nehmen. Es lohnt sich!

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High Heels: 10 unterschätzte Vorteile

 

Hohe Absätze Vorteile

Bild: Karin Baumsteiger

 

High Heels – viel besser als ihr Ruf

 

Je höher der Absatz – desto niedriger der IQ?

Ehrlich, so hab ich bis vor ca. 5 Jahren getickt. Insgeheim war ich aber nur neidisch. Stöckelschuhträgerinnen haben mich mit meiner Härte konfrontiert. Als Selbstschutz hab ich sie allesamt in die Kategorie: „Weibchen“ und „schwach“ eingeordnet.

Rausgeholt hat mich Karin Baumsteiger – (Lebens)-Künstlerin, die ich bei der Holzbildhauerei kennen gelernt habe. Karin arbeitete ausgerechnet bei der VOGUE. Und irgendwann hat sie mich zu einer High Heel-Party eingeladen. MICH!?!

Wie von Zauberhand hat sich ein traumhaftes Paar Schuhe in Zitronengelb und Silber eingestellt. Schwindelerregend hoch. Einzig – laufen konnte ich damit nicht. War auch egal, diese lebensklugen Frauen, auf die ich da traf, haben mein Weltbild gerade gerückt. Sie konnten mit ihrer Weiblichkeit spielen und davon war ich damals weit entfernt.

Mich der Schönheit und Weiblichkeit anzunähern gelang mir mit dem Tango. Da habe ich fußtechnisch so ziemlich alles falsch gemacht. Auch gut, sonst würde ich jetzt nicht für dich bloggen. Mittlerweile tanze ich auf sechs Zentimetern, damit fühle ich mich wohl. Durch die Draufgängerin habe ich für mich erkannt, dass Stöckelschuhe polarisieren: Was für die einen selbstverständlich ist, bedeutete für mich Schmerz. Seelisch wie körperlich.

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Narben

Narben entstören

Narben entstören und mehr Lebensqualität einladen

 

Es ist wieder Sommer. Bikinizeit. Neben Sonnencreme gehört eine Pareo zum wichtigsten Standoutfit.

Klar – weil mit so einem schicken Tuch kann sich frau prima behelfen.

Das verstehen alle Frauen mit Blinddarm- und Kaiserschnittnarben. Auf der Top-10-Liste weshalb sich frau schämen kann, nehmen Narben mit 27% einen respektablen 2. Platz nach „Bauch“ mit 65% ein.

Der Draufgängerin juckt es in den Fingern, darüber zu schreiben. Ist es doch wieder einmal ein respektables Tabuthema, zudem gibt es wenig Informationen darüber. Als Bloggerin lerne ich viele tolle Frauen kennen gelernt. Darunter auch Daniela Wegner-Laub. Sie ist Masseurin und Dipl. Schmerztherapeutin. Sie hat mich in einer Seminarpause mal eben mit ein paar Griffen in den 7. Himmel befördert.

Ich habe ihr ein paar Geheimnisse entlocken können.

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Wo die Seele wohnt

Faszien speichern Gefühle

 

Faszien – Wo die Seele wohnt

Warum wir uns im Bad eher sportlich als sinnlich eincremen – wenn überhaupt?

Ich sag’s dir: Weil es gefährlich ist

Da kommen nämlich Gefühle hoch, die wir doch gar nicht wahrhaben wollen.

Den lieben langen Tag, Jahr für Jahr sind wir damit beschäftigt, unliebsame Gefühle irgendwie wegzudrücken, damit wir sie nicht fühlen müssen. Das wäre viel zu schmerzvoll – glauben wir.
Gefühle auszuleben – so haben wir schon früh gelernt, macht Mami traurig. Denn spätestens bei der Einschulung musstest du ja angepasst sein.

 

Und so packen wir ungefühlte Gefühle einfach weg. Wohin? In unser Bindegewebe – die Faszien.

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kalte Füße – Schwache Blase

Kalte Füße - Schwache Blase

Kalte Füße – Schwache Blase

 

Wenn du frierst – spürst du dich weniger: Tipps für die kalte Jahreszeit

 

Kalte Muskeln sind traurige Gesellen. Energielos, schlapp, unterversorgt. Und dennoch wird Höchstleistung von ihnen erwartet.

Tausende Nervenenden und Sensoren an den Sohlen der Füße melden dir jedes kleine Steinchen in den Schuhen.

Nicht aber, wenn du kalte Füße hast. Nicht immer ist Glätte für Stürze verantwortlich… zu enge Schuhen, die keine Bewegungsfreiheit zulassen. Zu hoher Kunststoffanteil in Socken und Strümpfen, Feuchtigkeit in Verbindung mit Kälte… Das sind äußere Faktoren, die unser Empfindungsvermögen stark einschränken und deinen Gang unsicher machen.

Bei Minusgraden verengen sich die Blutgefäße in Armen und Beinen. Dein Körper schaltet auf Sparflamme, damit wird gewährleistet, dass die Körpertemperatur stabil bei 37 Grad bleib. Dumm nur, dass dann Hände und Füße weniger durchblutet werden und wir anfangen zu frieren. Frauen mehr als Männer, weil wir weniger Wärme produzierende Muskelmasse besitzen. Wem dann auch noch Fettpolster fehlen, ist arm dran.

Wenn es nur beim Frieren bliebe…

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Hallux valgus

Ballenzehen

 

Mr. Eigentlich – alias Hallux valgus

 

Eigentlich wollte er gerade aus; vorwärts kommen, Raum gewinnen.
Durch ein Fehlverhalten ist er aber auf die schiefe Bahn gekommen.
Abgewichen. Ausgebremst worden. Dumm gelaufen also.

 

Die Sprache ist vom großen Zeh oder wie die Mediziner ihn nennen: Hallux. Valgus heißt auswärts – also nicht daheim…

Der Ballenzeh, wie er im Volksmund auch genannt wird, ist ganz offensichtlich auch ein Zivilisationsleiden und das meist verbreitete Fußleiden in der westlichen Welt. In Ländern, in denen die Menschen keine Schuhe tragen, wird er selten beobachtet. Enges Schuhwerk und auch Strümpfe drücken die Zehen mehr oder weniger stark zusammen, was die Fehlstellung der Großen Zehen begünstigt. Besonders ungünstig sind spitz zulaufende Schuhe mit hohen Absätzen: In ihnen werden die Zehen nicht nur zusammengepresst, sondern zusätzlich belastet.

Aber auch das permanente Tragen bequemer Schuhe ist nicht in jedem Fall günstig: Die Fußmuskulatur wird dann oft nicht genügend trainiert, mit der Folge, dass das Fußgewölbe immer mehr abflachen kann.

Am Anfang ist nur eine leichte Schiefstellung der großen Zehe sichtbar. Das ist das erste Stadium und hier gibt es noch keine Beschwerden.

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