Weiblich geht anders

 

Kümmern und Sorgen? Weiblich geht anders

Weiblich geht anders

Was du gewinnst, wenn du dich nicht um deinen Körper kümmerst

In diesem Artikel lade ich dich ein zu einem Experiment, das ebenso verrückt ist, wie Kümmern und Sorgen – aber bei weitem lohnender…

 

Ich bin aufgebracht. Aufgebracht über einen Spruch, den ich auf Facebook gelesen habe:

„Die moderne Medizin lebt von deinen Krankheiten. Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern!“

Das hört sich im ersten Moment gut und schlüssig an. Ist aber ein ebenso altes Denkmodell, wie die Verantwortung an die Medizin abzugeben. KÜMMERN hält uns im Mangeldenken fest. Ebenso wie das gut gemeinte SORGEN. Wollen wir das??

Es gilt, dass wir empfänglicher werden für die Botschaften unseres Körpers. Uns selbst liebevoll begegnen, statt uns weiter zu übergehen. Wer sich um seinen Körper kümmert, findet es „normal“, sich beim Sport mit Musik aus dem Kopfhörer die Zeit zu vertreiben. Sich in eine Bikini-Diät zu NÖTIGEN, statt sich sanft und einfühlsam einzucremen und zu staunen über unseren wundervollen Frauenkörper – und dann aus der Tiefe heraus eine liebevolle Änderung einzulenken.

Wenn wir sorgenvoll auf unseren Körper schauen – und nichts anderes ist dieses KÜMMERN und SORGEN – sind wir nicht empfänglich für die tiefliegenden Bedürfnisse unseres Seins. Und außerdem halten wir unseren Fokus wie ein Brennglas auf all die Stellen, die uns nicht an uns gefallen. Ganz klar, dass diese uns deutlich gewichtiger vorkommen. Damit wertschätzen wir den Mangel. Ganz schön verrückt, oder?

Verrückt ist auch, dass wir dies als „normal“ empfinden, weil uns Frauen über Generationen hinweg eines beigebracht wurde: „Wir sind das Problem.“ 

Und weil wir diese verrückte Idee bis in die Zellen und unser Nervensystem verinnerlicht haben, richten wir unsere Kraft gegen uns. Warum sonst folgen wir Diätempfehlungen, optimieren unseren Körper, performen im Bett, üben uns in Multitasking? Oder wenn uns die Kraft dazu verlässt, dann geben wir uns auf, werden wunschlos und versuchen, den Alltag zu überleben, indem wir auf „Funktionieren“ schalten.

Warum?

  • Weil wir zu wenige kraftvolle weibliche Vorbilder haben und deshalb nichts anderes kennen.
  • Weil wir diese abstruse Konditionierung in Schutz nehmen, obwohl wir so unsäglich darunter leiden.
  • Weil wir nicht in Verbindung zu unserer weiblichen Kraft stehen.

Als Draufgängerin liebe ich es, Dinge auf den Kopf zu stellen. Ideen einfach umzudrehen. Mit dem Kopfstand gewinnen Yoginis einen anderen Blick auf die Welt und uns tut das ebenso gut.

Weiblich geht anders – Ein Experiment

Deshalb lade ich dich ein, etwas noch Verrückteres zu tun. Ich hoffe, du lässt dich auf dieses Experiment ein, denn es ist lohnend. Es geht darum, das was wir sonst mit der größten Selbstverständlichkeit tun, auf den Kopf zu stellen.

Wir sind üblicherweise so konditioniert, dass wir aus einem Gefühl des Mangel heraus Entscheidungen treffen. Wir essen, weil wir Hunger haben. Wir verschlingen Schokolade, weil eine Heißhungerattacke uns gierig danach macht. Wir trinken Kaffee, gehen Shoppen, fahren in Urlaub, weil wir uns lebendiger fühlen wollen…

Wie wäre es, nur so ein Gedanke, wenn du dir erlauben würdest, aus der Fülle heraus zu entscheiden? Und mehr noch: Wenn du empfänglich bist für die Idee, dass das, was du willst – dich will?

Wenn du also nicht nur aus Gewohnheit eine Mahlzeit zu dir nimmst, sondern dich verlocken lässt. Wenn du dir unsere französischen Nachbarn zum Vorbild nimmst und dich beim Schlendern über den Markt von reifen Tomaten verführen lässt. Dich beim Zubereiten der Mahlzeit von den Zutaten inspirieren lässt. Beim Genießen alle Sinne betört werden. Indem du den Pralinengenuss danach zelebrierst. Und wenn du nachdem du dir den letzten Bissen, den letzten Schluck, einverleibt hast, dir wohlig über den Bauch streichelst, dich räkelst und dir Ruhe gönnst zum Verdauen… Mmhh.

Wenn wir uns leiten lassen, brauchen wir weniger Konzepte und Diäten. Wir essen, was köstlich ist, verlockend aussieht und kochen mit Freude und Hingabe. Wenn wir uns auf diese Weise ganzheitlich nähren, laufen wir auch nicht Gefahr, zu viel zu essen, ganz einfach, weil wir keinen Mangel verspüren.

Du kannst dieses Experiment auf viele Bereiche deines Lebens übertragen. Spiele zum Beispiel damit, dich von einem Kleid verführen zu lassen. Es wird dich lehren, es auf die richtige Weise zu tragen. Lasse dich von einem Land „einladen“. Es ist so, dass bestimmte Inseln und Länder uns rufen und dort wirst du mit offenen Armen empfangen. Hawaii wird zum Beispiel nachgesagt, dass es sich nur den Menschen öffnet, die sich eingeladen fühlen. Oder beim Tanzen. An manchen Abenden ruft mich der Tango und ich verbringe genüssliche Momente.

Kopfstand-Tipp:

Nimm dir Zeit und forsche nach. Was hast du die letzten Tage aus einer Gewohnheit heraus getan und wie ist es dir bekommen? Greife einen Punkt auf und zelebriere ihn. Beginne das Experiment bereits beim Gedankenspiel und beende es nach der „Verdauung“. Wenn du z.B. „Sport“ wählst, dann frage dich: Was verlockt dich? Mit welcher Haltung machst du dich auf den Weg? Wie fühlst du dich? Wo spürst du dich? Wie bekommt dir die Bewegung? Was bleibt?

Ich weiß, ich weiß, das kann frau nicht immer befolgen – aber immer öfter.

Andererseits, wenn frau sich zu häufig übergeht und ihre Bedürfnisse und Empfindungen „runterschluckt“, ist dies unverdauliche Kost. Unser Körper lagert Unbekömmliches in unserem Zwischenspeicher, dem Bindegewebe ab. Lies dazu Wo die Seele wohnt.

Sich fertig machen?

Wenn wir schon dabei sind, Dinge auf den Kopf zu stellen, dann lass uns noch etwas auf andere Weise betrachten:

Kümmern impliziert die Idee von: Etwas erledigen zu müssen, Dinge zu reparieren, Punkte aus der To-Do-Liste abzuhaken. All dies entspricht der maskulinen Qualität. Diese Qualität durchdringt unser Er-Leben in unserer westlichen Kultur in übersteigertem Maße und hat seit Generationen die weibliche Qualität geschwächt und unterdrückt. Männliche Qualität – und damit meine ich nicht Männer an sich! – ist wichtig, um Projekte umzusetzen und voranzubringen. Wir Frauen jedoch verlieren den Kontakt zu unserer Weiblichkeit, wenn wir unseren Körper als etwas betrachten, an dem etwas „gerichtet“ werden muss.

Kopfstand-Tipp:

Werde dir bewusst, wo du versucht bist, etwas an dir zu richten, zu optimieren, zu verschönern, um zu genügen. Mit welcher inneren Haltung kannst du deinen Körper ehren und stärken und noch mehr zum Strahlen bringen – Weil du es dir wert bist?

Dieses Umdenken – weg vom Kümmern – hin zu Selbstwertschätzung, verändert dich. Ich habe dies selbst erlebt und genieße die Veränderungen. Du wirst weicher, empfänglicher. Du beginnst dich zu schälen und streifst den Kokon ab, der dich wie ein Panzer davon abgehalten hat das Leben in vollen Zügen zu genießen. Speziell in den Wechseljahren haben wir die großartige Chance, die Frau, die wir waren loszulassen und die Frau, die darauf wartet ans Licht zu kommen, zu umarmen. In meinen Büchern und Kursen teile ich mein Wissen und meine tiefen Erkenntnisse mit dir.

Anders als erwartet, gewinnt eine Frau an Stärke, wenn sie aus einer weiblich-empfangenden Haltung heraus handelt. Dann ist sie angebunden an ihre Kraft aus ihrer Mitte. Und dies fühlt sich so ganz anders an als das übliche männlich-nehmende „Ich hole mir, was mir zusteht!“, das uns letztendlich erschöpft.

Ja, das ist anfangs etwas ungewohnt. Aber wie sonst meinst du, dass die Frau in dir, die aus dem Kokon schlüpfen und ans Licht kommen will, so strahlen lässt? Was sie so attraktiv macht? So lebendig? Sie entscheidet sich dafür, dass sie fühlen will und wie sie sich fühlen will und übernimmt die Verantwortung für ihr Erleben. Frauen mit Ausstrahlung kümmern sich nicht um sich, sie investieren ins sich. Sie sind wach für ihre Bedürfnisse.

Kopfstand-Tipp:

Wenn du deine Kraft spüren willst, dann wähle wie du dich fühlen willst und zwar bevor du handelst – und nicht erst, wenn du nicht gut drauf bist. Eine Frau, die sich darin übt, selbst zu bestimmen, wie sie sich im Alltag fühlen will, ist kein Opfer mehr. Oh ja, das kostet etwas Mühe. Sich nicht gut fühlen, fühlt sich viel gewohnter an…

Wach werden für unsere Bedürfnisse

Immer mehr Frauen kämpfen gegen die Programmierung an, die uns von frühester Kindheit an eingeflößt wurde, dass wir die Erfüllung der Bedürfnisse anderer vor unsere eigenen stellen sollten. Die Emanzipation hat uns Frauen in vielerlei Hinsicht befreit. Aber nicht in allen Bereichen. Wir haben es uns eingerichtet in der maskulinen Welt. Erledigen Dinge nun selbst, reparieren, was gerichtet werden muss. Nur fordert ein sich Durchsetzen in der maskulinen Welt seinen Tribut: Viele von uns fühlen sich nicht mehr, sind nicht in Verbindung zu ihrer weiblichen Kraft.

Es ist Zeit, dass wir uns er-INNERN und wieder lernen, (körperliche) Probleme mit weiblichem Wissen zu lösen. Speziell dann, wenn uns die bekannten Methoden nicht mehr weiterhelfen oder wir uns dabei nicht als Mensch gesehen fühlen.

 

Wie du lernst, deinen Körper für dich zu gewinnen

Selbst wenn es um unseren weiblichsten Bereich unseres wundervollen Frauenkörpers geht, folgen wir männlichen Rezepten. Man bringt uns bei, dass wir uns um unseren Schoß kümmern müssen. Weil wir sonst nicht richtig funktionieren.

Neulich las ich: „Stellen Sie sich vor, Sie würden den Urinfluss stoppen. Ziehen Sie nun den Muskel, den Sie dabei spüren zusammen und entspannen ihn dann wieder. Wiederholen Sie dieses An- und Entspannen regelmäßig rasch hintereinander.“

Ich weiß nicht, wie es dir geht aber ich habe dazu überhaupt keine Lust. Im Gegenteil und meinem Beckenboden gefällt das auch nicht. Unser Prachtstück in der Muckibude zu trainieren, erscheint zwar logisch, richtet sich aber gegen unsere Körperweisheit.

Wenn unser Beckenboden über Jahre oder gar Jahrzehnte ein Leben auf der Ersatzbank gefristet hat, ist es wie mit einem Kind, das lange Zeit keine Beachtung fand und nicht mitspielen durfte und plötzlich gedrillt und trainiert wird. Es verweigert sich. Es ist verunsichert und weiß nicht, was wir von ihm erwarten. Und wenn wir fertig sind mit dem Training, erschlafft es wieder, hockt sich wieder auf die Ersatzbank – denn einen anderen Platz kennt es nicht. Genau das finden wir „normal“.

Aber auch hier können wir die Dinge geraderücken und auf den Kopf stellen. Ganz einfach indem wir freundlich zum Mitspielen auffordern. Indem wir auch kleine Ergebnisse nicht nur spüren lernen, sondern feiern. Denn damit gewinnen wir unser Powerhouse, unsere Kraftzentrale in unserer Mitte für uns. Es trainiert sich selbst – aus eigenem Antrieb und aus purer Freude.

Wie du deinen Beckenboden zum Spielen einladen kannst, lernst du in meinem feinen Onlinekurs IN DEINER MITTE SEIN. Eine Investition, die sich auszahlt. Denn ein trainierter Beckenboden kurbelt nicht nur die Libido an oder verhindert Tröpfeln. Eine Frau, die ihr Schoßfeuer hütet, gewinnt an Leidenschaft, Durchsetzungsvermögen, Attraktivität und Lebendigkeit. Mmhh…

Auf den Punkt gebracht

Hier ein letzter Kopfstand-Tipp: Höre auf dich zu sorgen. Lass dich lieber von Sorgen beflügeln. Es ist wie in einer Sturmbö: Hast du sie im Rücken, duckst du dich. Drehst du dich ihr entgegen, stehst du aufrecht.

Alles Liebe

Birgit

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13 Kommentare zu “Weiblich geht anders

  1. Liebe Birgit,

    vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel. Deine Sicht der Dinge ist sehr erfrischend und regt zum Nachdenken an.

    Den Eingangsspruch „Die moderne Medizin lebt von deinen Krankheiten. Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern!“ finde ich allerdings nach wie vor passend zu zutreffend – leider!

    Für mich zählt eher den Inhalt dieser Aussage. Im Grunde genommen ziehen wir alle an einem Strang und die Richtung stimmt allemal!

    Weiter so und ganz vielen liebe Grüße!

    Stéfanie
    von Tierstimmung.de

  2. Angelika

    Wow, was für ein Text….
    Ostern – Auferstehung – Neubeginn, Entscheidungen, alte Trampelpfade verlassen, anerzogene und gelernte Muster ablegen…
    Wie oft hat Frau das schon gelesen, gehört und versucht umzusetzen. Erwartungen anderer erfüllen, sich kümmern – so lange, bis es allen gut geht und sich selbst dann mit ner Tafel Schokolade oder ähnlichem trösten.
    Denn in jungen Jahren wurde es nicht gern gesehen, sich selbst etwas Gutes zu tun, vergeudete Zeit, in der man besser etwas schaffen kann…
    So ein Korsett abzulegen braucht seine Zeit und viele Wege, die gelaufen werden müssen.
    Und dann finde ich durch Zufall (oder Fügung?) diesen Blog. So viele Gedanken zu den ganzen Themen, die mich schon so lange beschäftigen und mir auch bestätigen, dass ich auf dem richtigen Weg, nämlich meinem Weg bin.
    Und ich danke dir liebe Birgit und auch den anderen Mitläuferinnen für diese offenen Worte und Beiträge und freue mich auf weitere gemeinsame Spaziergänge in den Wohlfühlgärten mit allen Sinnen….

    • Birgit

      Mmhh, liebe Angelika,
      danke für deine Zeilen. Sich selbst etwas Gutes zu tun – das wird tatsächlich viel zu selten genutzt und die Wirkung davon unterschätzt. Je mehr Gutes wir für uns tun, umso erfüllter sind wir. Dazu passt ein Sprichwort: „Good things come to those who feel good.“
      Mich macht es nachdenklich, warum wir uns häufig nahe an der Erschöpfung entlanghangeln und aus diesem Zustand heraus auch noch „geben“. Die Vorstellung von „vergeutete Zeit“, die du anführst, schwingt keineswegs nur in jungen Jahren mit. Sie begleitet Menschen durch ihr Arbeitsleben. Wir dürfen wieder lernen, uns Pausen zu erlauben. Inne zu halten. Siesta einzulegen. Nicht immer – aber immer öfter. Die Veränderungen sind spür- und sichtbar – und ansteckend.
      Alles Liebe und genussvolles Wohlfühlen – Birgit

  3. Liebe Birgit, ich denke du hast in vielem recht. Aber es ist nicht einfach. Wir haben halt alle das 1000-Dinge-erledigen-müssen im Kopf und da kommt das Handeln aus der Fülle und nicht aus dem Mangel heraus nicht so leicht nach vorne. Aber, wie du sagst, man kann es tun, immer mal wieder, immer öfter. Die Synapsen dahingehend trainieren, einen Pfad im Hirn anlegen und immer mehr austreten.

    Ich meine auch, das wir das Gut-zu-uns-selber-sein wieder erlernen müssen. Es aushalten, nicht immer und überall die Beste, sondern nur die (ha!) Zweitbeste zu sein…

    Es grüßt dich herzlich und von deiner konsequenten Denkweise beeindruckt,

    Nessa vom Autorenexpress

    • Birgit

      Liebe Nessa,
      aber dafür gibt es die Wechseljahre 🙂 Hier dürfen wir alles nochmal neu betrachten und Gewohntes schon mal anders angehen. Wenn wir unseren Körper aktiv miteinbeziehen, bilden wir 3x so schnell neue Synapsen. Wollen wir etwas Neues in unsere Leben intergrieren, sollten wir es also nicht „beiläufig“, sondern mit Inbrunst anpacken. Und dann wirst du staunen, denn dein Körper verlangt dann nach der neuen und angenehmen Erfahrung.
      Ich übe mich zum Beispiel seit drei Wochen in Kalligraphie. Jeden Morgen ein Buchstabe. Mein Körper hat diese Übung so schnell liebgewonnen, er fordert sie von mir ein. Mir fehlt etwas, wenn ich mich nicht täglich morgens 5 Minuten einem Buchstaben widme.
      Ich wünsche dir ebenso beglückende Erlebnisse
      „Zweitbeste“ 🙂 Grüße – Birgit

    • Birgit

      Liebe Ursula,
      unser Körper mag Abwechslung und liebt kleine Überraschungen. Dinge immer so zu machen, wie wir es immer schon getan haben, bringen keine Veränderung und lassen uns abstumpfen. Wenn wir mehr Lebendigkeit in unser Leben einladen wollen, macht es Sinn, um die Ecke zu denken.
      Ich wünsche dir viel Freude beim Entdecken und Umsetzen.
      Alles Liebe – Birgit

  4. Liebe Birgit,

    da möchte ich gleich noch ergänzen, dass unser Beckenboden unmittelbar auf unsere Füße reagiert.
    Mehr Fersenkontakt – mehr natürliche Beckenbodenaufspannung – mehr Aufrichtung – mehr Präsenz.
    Einfach eigentlich.
    Nur manchmal geht die Gebrauchsanweisung verloren. Deswegen brauchen wir Frauen wie dich, um im Fluss des Wachsens zu bleiben.
    Danke für deine Tipps. Sehr schöne Arbeit.

    Liebe Grüße aus Regensburger Fußschule

    Andrea C. Blank

    • Birgit

      Liebe Andrea,
      oh ja, all die Verbindungen sind spannender als jeder Krimi. Zum einen innerhalb unseres Körpers und dann die Wirkung nach außen. In unserem Körpergedächtnis sind Behandlungen gespeichert, und auch wie wir behandelt wurden. Sichtbar durch unseren Ausdruck, unseren Blick, Gestik und natürlich die Haltung. Wenn wir anders behandelt werden wollen, bietet sich an, dass wir mit unserem Körper in Verbindung gehen. Uns deutlicher spüren lernen, z.B. durch Fersenkontakt zur Erde. Somit wären wir wieder bei deinem Hinweis: Wenn wir unsere Mitte stark machen, zeigen wir unsere Grenzen auf. Ich liebe es, Gebrauchsanleitungen zu entwickeln.
      Ich danke dir für deinen Kommentar und vor allem für deine Arbeit als Fußschulleiterin. – Alles Liebe – Birgit

    • Birgit

      Liebe Melanie,
      das freut mich sehr. Schön, dass du ein körperliches Bild nutzt: „mitgehen“. Tatsächlich ist es so, dass wir körperlich berührt werden – auch wenn und dies im Alltag meist nicht auffällt. Je bewusster wir bei positiven Empfindungen mitgehen, umso spielerischer bekommen wir Zu-Gang zu uns selbst. Dann fällt es uns auch eher auf, wenn wir uns zurückziehen, verkrampfen, verhalten reagieren, und können schneller gegensteuern.
      Alles Liebe – Birgit

  5. Liebe Birgit, wunderbare Worte für Frauen, nicht nur für die, die schon gut auf dem Weg sind. Raus aus dem Optimierungswahn, hinein in wahrhaftige Verbundenheit mit unserer tief wissenden Seele. Einfach berührend, ermutigend, voll weiblich eben ❤️❤️Danke Christ a Maria

    • Birgit

      Liebe Christa Maria,
      ich bin berührt davon, wie diese Gedanken Frauen berühren und somit weitere Kreise ziehen. Mit deiner Arbeit trägst du ebenfalls dazu bei, Frauen aus der Spirale der Selbstoptimierung herauszuholen. Was für ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Jede einzelne Frau, jeder Mensch ist wichtig genug, um Veränderung anzustoßen.
      Danke für deinen Kommentar. Alles Liebe – Birgit

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