Hornhaut – Nein Danke

Energie

Hornhaut – Nein Danke

Warum du dich jetzt besonders um deine Füße kümmern darfst

– und nicht nur darum.

Heute geht es um dein Wohlbefinden von Kopf und Fuß

November ist schwierig für Fußpflege. Schlechtes Geschäft. Füße – Sieht eh keiner…

Jetzt wird’s langsam kalt und frau mag, mit Ausnahmen, nicht mehr barfuß draußen rumlaufen. Mützen und Winterstiefel halten uns schön warm. Warum also Wert auf Fußpflege legen. OK Nagelpflege muss schon sein, Nägel wachsen ja auch wenn’s kalt ist.

Was Modells von Hornhaut halten?

Modells wissen es besser. Sie schwören auf gepflegte Füße, denn dann „laufen“ sie schöner. Denn: Gepflegte Füße – spüren mehr. Das gilt auch für dich. Neben der Ästhetik stellt sich auch ein angenehmes Fußgefühl ein. Wie ist das bei dir? Spürst du frisch gepflegte  Füße auch besser? Übrigens: gepflegte Füße profitieren auch mehr bei einer Massage.

Vielleicht merkst du mittlerweile schon, dass du mit deinen Lieben ganz unten Energie aufnehmen und abgeben kannst. Das funktioniert barfuß natürlich besonders gut. Mit (Zehen-)Socken genauso. Durch die Schuhe geht schon nicht mehr so viel durch. Mit samtweichen Füßen flutscht es aber immer besser als mit Hornhaut, weil du unmittelbarer ins Spüren kommst. Lies dazu auch Grounding.

Deine Füße brauchen Feuchtigkeit

Weil wir gerade bei Hornhaut sind. Deine Fußsohlen haben keine Talgdrüsen. Wenn diese Körperpartie nicht regelmäßig gepflegt wird; überschüssige Hornhaut abgetragen wird; die Haut eincremt und Luft an die Füße gelassen wird – ja, dann trocknet sie richtig aus und verdickt. Durch die fehlende Feuchtigkeit können außerdem schmerzhafte Risse in der Hornhaut entstehen. Und bis die heilen, das kann dauern…

Hornhaut: wofür brauchst du sie?

Eine dünne Hornhautschicht ist ganz normal, denn die festen Hautschichten schützen empfindliche Bereiche vor Druck und Reibung. Wird jedoch übermäßig viel Hornhaut gebildet, kann dies zu Schmerzen führen. Zudem können in der Folge Hühneraugen und Entzündungen entstehen. Wenn dann auf bestimmten Stellen des Fußes ein erhöhter Druck lastet, bilden sich an diesen Stellen auch noch Schwielen.

Wenn du unpassende Schuhe trägst, häufig und lange stehst oder gehst, entstehen Schwielen oder Hühneraugen.

Betroffen sind vor allem Ferse, Ballen, Großzehen und die Zehenspitzen.

Schau also auch, ob du an den Ursachen etwas verändern kannst. Besorge dir bequemere Schuhe und achte darauf, richtig zu stehen und zu gehen. Hornhaut kann auf Fehlstellungen hinweisen. Fußschulen können dir hier wertvolle Hilfe leisten.

Hornhaut – wie wirst du sie los?

Im März bzw. April bekommen Fußpflegerinnen immer wieder einen Schock: „In einer Pediküre ist nicht zu richten, was in den letzten sechs Monaten vollkommen vernachlässigt wurde“ , erklärte mir meine Podologin neulich.

Podologinnen sind übrigens speziell ausgebildete Fußpflegerinnen mit einem staatlichen Abschluss. Sie dürfen z.B. Dornwarzen an den Leib rücken oder Patientinnen mit Diabetes behandeln. Auch eingewachsene Fußnägel bringen sie wieder auf Spur.

„Das mach ich doch selber“, denkt sich frau und besorgt sich einen Hornhauthobel. Diese Metzgerwaffen gibt es leider öffentlich zu kaufen. Manch eine übertreibt und dann ist nicht nur die Hornhaut weg. Ist dir das auch schon mal passiert?

Die Fußpflegerin entfernt geübt und mit sicherem Blick mit Skalpell und Fraser.

Du selbst bitte, bitte nur so viel, wie dein Fuß freiwillig hergibt. Ich verwende sehr selten Bimsstein in der Badewanne und am trockenen Fuß eine Sandblattfeile.

Wenn du viel Hornhaut hast, kannst du einen Bimsstein verwenden – doch bevor du die Hornhaut damit entfernst, gönne dir ein Fußbad. Meine Podologin schwört auf Teebaumöl, das sie auf Verhornungen z.B. an den Zehenspitzen aufträgt. Wahlweise kannst du einen Beutel Kamillentee ins Fußbad  geben. Nach dem Einweichen kannst du die obersten Hornhautschichten dann ganz einfach mit dem Bimsstein wegrubbeln.

Aber nicht zu viel, denn dann wird schnell nachproduziert.

Schrundencrems – was ist das?

In Hornhautcremes sind Wirkstoffe enthalten, die zum einen helfen, die Feuchtigkeit zu binden und zum anderen Verhornungen lösen. Urea, zum Beispiel, bindet Wasser in der Hornhaut und macht sie geschmeidiger. Salicylsäure dagegen wirkt wie ein Peeling und hilft, die Hornhaut abzutragen.

Schrundencremes, also spezielle Fußcremes gegen starkverhornte, bzw. rissige oder trockene Haut findest du in Drogeriemärkten. Da ist der Urea-Anteil jedoch sehr niedrig. Deine Fußpflegerin hat bessere Produkte oder du fragst gezielt in der Apotheke.

Das Tolle an Hornhautcreme: sie fördert die Bildung von weiteren Verhornungen nicht. Bimsstein, Hobel und Co. jedoch schon. Wenn du nämlich zu viel wegnimmst, irritierst du deine Haut. Und um dich zu „schützen“ produziert sie rasch nach. Mit einer sanften Sandblattfeile kannst du maximal ein bis zwei mal die Woche ‚ran. Häufiger bitte nicht. Sonst geht der Schuss nach hinten los und du hast bald mehr Schwielen als zuvor…

Das hilft gegen Hornhaut

  • Cremen – Vor allem, wenn du zu rissiger Haut neigst. Dann sogar ein- bis zweimal täglich. Gut geeignet sind beispielsweise Ringelblumensalbe, Hirschtalgsalbe oder eine Schrundencreme.
  • Gönne deinen Füßen in regelmäßigen Abständen ein Fußbad.
  • Spezialtipp: Fußbad, dann großzügig eincremen und jeden Fuß in einen Gefrierbeutel stecken. Decke drum rum und 20 Minuten meditieren, lesen, Gesichtsmaske oder Haarpackung einwirken lassen.
    Achtung: niemals über Nacht einziehen lassen, da die Haut sonst extrem aufweicht unter der Wärme und der Feuchtigkeit. Die Haut löst sich auf und Risse entstehen. Der Säureschutzmantel, der die Haut im ganzen Körper umgibt, ist dann aufgelöst und dann können Keime eintreten.
  • Trage nur Schuhe mit einer optimalen Passform. Wechsle Schuhe zudem öfters.
  • Gönne dir Fußmassagen.
  • Gehe öfters barfuß. Denn Barfußlaufen stärkt die Muskulatur deiner Füße, fördert die Durchblutung und erhöht die Beweglichkeit der Zehen.
  • Urlaub am Strand. Sand macht deine Füße streichelzart
  • Oder besorg dir ein Peeling. Du kannst auch grobes Meersalz mit etwas Olivenöl und einem Tropfen ätherisches Öl mischen und als Peeling für deinen Körper und deine Füße verwenden.

 

Was ist da oben los?

 

Ich packe die Gelegenheit am Schopf und gebe dir gleich noch Tipps für deine Kopfhaut.

Draußen Kälte und drinnen Heizungsluft – das kann nicht gut gehen

Auch deine Kopfhaut leidet unter Trockenheit. Sie wird unempfindlich, unelastisch und fängt vielleicht an, sich mit Schuppen bemerkbar zu machen.

Energie kommt von oben. Wie beim Grounding, bei der du Energie von unten mit deinem Füßen aufnimmst, verbindest du dich mit deinem Scheitelpunkt mit der Kraft von oben. Wenn auf deinem Kopf aber alles „dicht“ ist? Dann wird es Zeit, dass du dieser Körperpartie auch Aufmerksamkeit zukommen lässt. Man spricht auch von Haaren als Energie-Barometer. Manchmal stehen sie zu Berge, ein andermal freut sich frau über einen „good-hair-day“.

Vielleicht geht dir etwas gegen den Strich?

Es gibt neuerdings spezielle Naturfrisöre für empfindliche Kopfhaut. Aus den USA kommt das von von Mercury Yount entwickelte Hairbalancing.  „Durch Berühren, Massage, Kämmen, Ziehen an den Haaren werden bestimmte Reflexzonen der Kopfhaut berührt“, hab ich im Netz für dich gelesen. „Manche Friseure spezialisieren sich darauf, Blockaden auf der Kopfhaut zu spüren und dann entsprechende Zieh-, Schüttel-, und Massagebewegungen über die Haare auszuüben, die die Blockaden auflösen.“  Sie sehen das Haar als Speicher- und Ausleitungsorgan. „Ein energetischer Haarschnitt ist eine Möglichkeit, den Speicher aufzuräumen“…

Auf deinem Kopf befinden sich zudem einige Akkupressurpunkte, die du mit einer Massage gezielt ansprechen kannst.

 

Haaröl: Balsam für dein Haupt

Ich habe für dich einen tollen Beauty-Blog gefunden. Julia von beautyjagd.de hat sich „grünen“ Pflegeprodukten verschrieben. Hier ihre Empfehlungen für Bio-Haaröle .

Ich schwöre auf Kopfmassagen mit Haaröl. Manchmal verwende ich auch nur ein gutes Olivenöl. Das Öl erwärme ich kurz und gebe es direkt auf den Scheitel. Mit einem Kamm arbeite ich mich Scheitel für Scheitel vor und arbeite das Öl mit meinen Fingern ein. Wenn alles verteilt ist, massierst und kraulst du deine Kopfhaut. Vergiss auch deine Ohren nicht. Du brauchst nicht zimperlich zu sein. Danach 2x gründlich mit Shampoo waschen und spülen. Die Wirkung der Massage spürst du noch stundenlang.

 Worum geht es wirklich?

Haut steht für Abgrenzung. Für unsere Individualität. Warum und wogegen wehrt sich deine Haut, indem sie dicker, unempfindlicher wird. Was will gesehen werden?

Resümee

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass vernachlässigte Füße zu Fußproblemen führen können. Je weniger wir  spüren, umso mehr „übergehen“ wir uns.  –  Und Nackenverspannungen, überlastete Augen bis hin zu Kopfschmerzen und Haarausfall können ebenso von einer starren, unbeweglichen Kopfhaut her rühren.

Komm ins Spüren. Wertschätze deinen Körper und steigere dein Wohlbefinden, dann hast du mehr Kraft für deine Aufgabe hier.

Alles Liebe

Birgit

💗

schmunzel… Du hast mich erwischt und es ist mir fast peinlich…ich bin zu meinen Füssen nicht nett, nachdem der Sommer vorbei ist. Da muss mal eben die zweite oder dritte Nagellackschicht herhalten. Und mein letzter Nageltermin gehörte natürlich den Händen. Also, der nächste Nageltermin gehört meinen Füssen – danke fürs Erinnern. Liebe Grüße – Brigitte

💗

Dein Kommentar interessiert mich:

Was nimmst du aus diesem Artikel mit?
Was tust du für dein Fußsohlen  – Wie pflegst du deine Kopfhaut

Bitte schreib mir gleich hier. Ich bin gespannt!

 

5 Kommentare zu “Hornhaut – Nein Danke

  1. Hallo Frau Sabienes,

    auch Hausmittel wie Zitronensaft oder Apfelessig helfen sehr gut. Einfach über Nacht einwirken lassen und anschließend die Füße wieder gut mit Feuchtigkeit versorgen, z.B. mit Kokosöl.

    LG, Steffi

  2. Johanna

    Danke für die Tipps. Ich möchte gleich meine Füße verwöhnen… Ich tue das auch ab und an, nur bisher mit Ölen. Jetzt möchte ich mir Feuchtigkeitcremes holen für die trockenen Fußsohlen. Und ich kenne und liebe dieses angenehme Gefühl von verwöhnten Füßen…:)

    • Birgit

      Liebe Johanna,
      das beste Mittel gegen Hornhaut ist Selbstliebe. Das kommt mir gerade in den Sinn. Füße zu verwöhnen nährt uns ganzheitlich. Schön, dass du dieses angenehme Gefühl schätzen gelernt hast. Gib dir mehr davon. Alles Liebe. Birgit

    • Birgit

      Liebe Frau Sabienes 🙂
      das siehst du ganz richtig. Fußprobleme haben sogar häufig mit dem Gewicht zu tun. Ich spreche das aber bewusst nicht an. Denn ich bin der Meinung, dass wir uns das ohnehin zu häufig anhören müssen. Und Frauen, die lernen, sich zu spüren und anzunehmen, werden ihre Pfunde mit der Zeit von alleine los. Sie sind dann nicht mehr nötig. Hier bei der Draufgängerin ist es mir wichtig, dass Frauen erst mal ankommen, durchatmen, sehen, dass es Freude machen kann, sich mit bisher abgelehnten Körperstellen zu beschäftigen. Darüber werde ich demnächst mal etwas schreiben.
      Lieben Dank für deinen Kommentar
      Birgit

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